Let kids be kids

Ein kleiner Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit von Bildungsprojekten

Die Einkommensgenerierung von Ent­wicklungsprojekten ist ein wesentlicher Bestandteil jeden Projektes und soll dem Projekt auf lange Dauer zur finanziel­len Unabhängigkeit verhelfen. Einkom­mensgenerierende Aktivitäten präsentie­ren sich in allen Formen und sollten, um die Ertragskraft zu sichern, an die lokalen Bedürfnisse des Marktes angepasst sein.

2018 werden zwei Bildungsprojekte der Fondation Follereau genau diesen Teilbe­reich ausbauen. Es handelt sich dabei um das Ausbildungszentrum in Dédougou und in Tougouri, beide befinden sich in Burki­na Faso. Die lokalen Partner haben für die hier genannten Projekte Rinder-, Ziegen-und Geflügelzucht als gewinnträchtige Tätigkeiten identifiziert, welche nun 2018 in einer ersten Testphase ausge­baut werden. Einkommen schaffende Aktivitäten rund um die Viehzucht ha­ben besonders in ländlichen Gegenden (Hauptinterventionsgebiet der Fondation Follereau) mehrfache Vorteile.

Das Endprodukt (Milch, Käse, Fleisch) dient der Selbstversorgung der Schüler und Schülerinnen, die in den Ausbildungs-zentren beherbergt werden. Der Verkauf der gezüchteten Tiere auf dem lokalen Markt generiert ein kleines Einkommen, was wiederum in den Ausbau anderer Aktivitäten investiert werden kann. Und letztendlich hat die Viehzucht auch ein­en pädagogischen Wert, da die Auszu­bildenden aktiv teilnehmen, womit ih­nen wertvolle Kenntnisse im Bereich der Viehzucht übermittelt werden, die Ihnen in ihrem alltäglichen Leben von großem Nutzen sein werden.

Vielversprechende Resultate für die Kinder in Not Projekte im Benin

Dank der Erträge der Mühle in einem der Interventionsdörfer des Projektes gegen Kinderhandel im Norden Benins, konnte die Frauengruppe, die die Mühle verwaltet, die lokale Bevölkerung und besonders die Kinder aus benachteiligten Verhältnissen unterstützen.

Die Frauen konnten somit:

  • eine Schulmensa einrichten;
  • Lehrpersonal einstellen;
  • Schultaschen und Material für bedürftige Schulen spenden;
  • einige Schüler finanziell bei der Vorbereitung und der Anmeldung zum Examen für die Zertifizierung der Primärschule unterstützen;
  • ein Schulgebäude wieder herrichten was von einem Sturm beschädigt wurde;
  • einen Wagen mieten um den Transport von Schülern zum Examen zu fahren, das 20 km entfernt stattfindet.

Die diplomierten Kinder können sich dank des Projektes selbständig machen. Im Rahmen des Projektes sind Starterkits vorgesehen um ihr eigenes Geschäft aufzubauen. 2018 konnten 8 Jugendliche von solch einem Kit für Weberei oder Schneiderei profitieren.