
Und schon wieder ist eine Woche vorbei.
Wir haben diese Woche noch ein paar Dörfer besucht, uns Schulen angesehen und uns mit den Dorfältesten getroffen. Wir sind diesmal in eine andere Region gefahren, zu den Bambara, es war ein bisschen abenteuerlicher als letzte Woche. Die Strasse ist eher eine Piste und besteht aus einem einzigen Schlagloch. So kam es mir zumindest vor, als ich auf dem Rücksitz "alle Tänze Malis getanzt" habe, wie die COFESFAs das nennen (ein Ausdruck den sie lieben und ständig wiederholen, der aber eigentlich vom belgischen Berater der FFL erfunden wurde). Die Dörfer sind dementsprechend ärmer, da sie kaum von aussen zu erreichen sind, und in der Regenzeit sogar ganz von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Man sieht den Unterschied sofort: die Frauen im Alphabetisierungskurs waren schlechter angezogen und hatten mehr Kleinkinder dabei als die letzte Woche. Auf dem Markt ist die Auswahl nicht so gross, und die Männer haben noch mehr das Sagen als bei den Malinké (die wir letzte Woche besucht haben).




