FFL lud zum Informationsgespräch über die aktuelle Situation in Mali

Luxemburg, 17. Juni 2013 – Am Montag hat die FFL interessierte Unterstützer zum « Déjeuner d’Information » eingeladen: So konnten sie mit dem Repräsentanten der FFL in Westafrika, Herrn Boubacar Niang, direkt ins Gespräch kommen. Nach einer kurzen Einführungsrunde zur generellen Arbeit der FFL, stand Herr Niang den eingeladenen Gästen für Fragen über die Projektarbeit, speziell in Mali, zur Verfügung. Für die Teilnehmer war es eine einmalige und spannende Gelegenheit, Informationen aus erster Hand und einen tieferen Einblick in die Projektarbeit der FFL zu erhalten.

In Mali ist die FFL im Bereich kommunale Gesundheitsversorgung, berufliche Bildung und Kindernothilfe tätig. Die Projekte reichen dabei vom Bau von Gesundheitszentren,  Verbesserung der Trinkwasserversorgung, Ausstattung von Ausbildungszentren und Unterstützung von Straβenkindern, über Frauenförderung, bis hin zu Sensibilisierungskampagnen und Vergabe von Mikrokrediten.

Seit Februar kümmert sich die FFL mit Nothilfeprogrammen im Süden des Landes um Kinder und ihre Familien

Herr Niang und die anwesende Projetmanagerin Frau Violaine Alves klärten die Gäste auch über die aktuelle Situation in Mali und die Arbeit in einem Krisenland auf: Während andere Hilfsorganisationen, die im Norden tätig sind, mit Problemen zu kämpfen haben, wurde die Projektarbeit der FFL bisher nicht beeinträchtigt, insbesondere auch aufgrund der vertrauensvollen Organisation von Herrn Niang vor Ort.

Seit Februar kümmert sich die FFL auch um die wachsende Zahl von Flüchtlingen: Im Süden des Landes – rund um Ségou, Mopti und Koulikoro – stellt die FFL Auffangzentren mit sauberem Wasser, Lebensmitteln und einer medizinischen Notversorgung bereit.