Bulletin 66

FROHES NEUES JAHR UND GUTE GESUNDHEIT.

Die Fondation Follereau Luxembourg wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr und insbesondere beste Gesundheit!

Gesundheit wird oft als eine Frage des Zufalls gesehen und das macht uns bescheiden gegenüber unserem Schicksal. Wir alle kennen Menschen, die stets gesund sind und allen gesundheitlichen Belastungen widerstehen, und andere, die immer wieder negative Diagnosen bekommen.

Hierzulande folgen einer Hiobsbotschaft schnell ausführliche Gespräche mit behandelnden Ärzten, mit verordneten Behandlungen oder ein Krankhausaufenthalt. Ausserdem gibt es die Möglichkeit einer zweiten Diagnose oder einer qualitativen Hilfe während der Genesungszeit.

In den Einsatzgebieten der Stiftung ist Gesundheit ebenso eine Frage des Zufalls und das Leben dort genauso empfindlich und kostbar. Hier kommt in der Zeit nach der Diagnose eine gewisse Ohnmacht „Was jetzt tun?“ dazu, weil es keinen Arzt in der Region oder Krankenbetten nur in der Hauptstadt gibt.

Stellen Sie sich für einen Moment den Ort vor, den kein Krankenwagen jemals erreichen kann, wo kein Arzt vorbeikommt, wo die Apotheke leer ist und die nächste Ersthilfe für einen Patienten Stunden entfernt ist. Das ist der Ort, an dem der kleinste Kratzer, ein Durchfall beim Baby, eine schwierige Geburt, ein Malariaanfall eines geschwächten Kindes schnell in einer Tragödie enden wird.

Sie haben soeben in Ihrer Vorstellung den Ort ausgemacht, den die Fondation Follereau Luxembourg für den Bau einer Gesundheitseinrichtung ausgewählt hat. Unsere Projekte bringen die Gesundheitsversorgung in entlegene ländliche Regionen. Dank Ihrer Unterstützung geben unsere Gesundheitszentren, von denen 10 neue für 2020 geplant sind, dieser Bevölkerung die Chance auf eine angemessene Behandlung sowie eine echte Möglichkeit der Genesung.

Was ist mit Lepra und Buruli-Ulkus?

In unserem historischen Kampf gegen Lepra und Buruli-Ulkus sind wir in 3 Ländern aktiv und es ist der Fachbereich, in dem wir unsere größten Erfolge erzielt haben. Bis heute konnte die Stiftung mehr als 600’000 Leprapatienten helfen. Wir unterstützen ausserdem zwei spezialisierte Krankenhäuser, die auf Bekämpfung von Buruli-Ulkus spezialisiert sind. Dieser Einsatz, in dem die Stiftung seit mehr als 50 Jahren engagiert ist, konnte dank umfangreicher Früherkennungsmaßnahmen und sozialer Wiedereingliederungsprogramme für geheilte Patienten die Krankheit eindämmen.

Ende Januar findet der Welt-Lepra-Tag statt. Wie jedes Jahr ist es ein Anlass, die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf vergessene Lepra- und Buruli-Ulkus erkrankte Menschen ohne richtige Zukunft zu richten.  Lasst uns denen neue Hoffnung schenken, die wegen dieser Krankheit in Not sind, indem wir ihnen einen Tag das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft bezeugen.

Lassen Sie uns zusammen die Wünsche eines frohen neuen Jahres sowie einer guten Gesundheit endlich für alle Wirklichkeit werden.

Jean HILGER
Vorstandsvorsitzender

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